Beitragsseiten

Wie ist das Programm aufgebaut?

Das Programm an sich unterteilt sich grob gesagt in zwei unterschiedliche Bereiche. Den erste Bereich kann man als "Stammdaten" bezeichnen. Dort werden alle Daten abgelegt, die sich nur sehr selten ändern.

snap2777

Als erstes werfen wir mal einen Blick in die "Programm-Einstellungen".

In den "Programm-Einstellungen" werden allgemeine Einstellungen für die Software vorgenommen. Ich denke mal, dass die meisten der Einstellungen an dieser Stelle klar sind. Die wichtigste Einstellung hier ist die Einstellung, welches Steuergerät von der Software verwendet werden soll und an welcher COM Schnittstelle es angeschlossen ist. Da sich diese Einstellung nicht sehr oft ändern dürfte, habe ich die Auswahl des Steuergerätes in die Programm-Einstellungen aufgenommen. Die Steuergeräte selber, die manan dieser Stelle in der Liste angezeigt bekommt, kann man selber pflegen.

Als nächstes definiert man seine Kamera, mit der man die Fotso machen möchte. Dazu klickt man im Menü auf den Button "Kameras" und es erscheint eine Liste aller Kameras, die man in der Software definiert hat.

Zu jeder Kamera werden bestimmte Daten der Kamera abgelegt, die für die spätere Steuerung beim Fotografieren der Tropfen benötigt werden (Auslöseverzögerung, Auslösezeit). Mit der Auslösezeit ist die Zeit gemeint, die man mindestens benötigt, bis die Kamera auslöst und ein Foto macht.

Die Dauer der an der Kamera eingestellten Belichtungszeit, wird später an anderer Stelle erfolgen.

Als nächstes gibt es die Daten zu den Microcontroller-Boards. Um sich diese Daten anzeigen zu lassen klickt man im Hauptmenü auf den Button "Arduino-Boards".

Wenn man in der linken Tabelle ein Arduino-Board auswählt, bekommt in der rechten Tabelle die Digital und Analogen Ports des jeweiligen Microcontroller-Boards angezeigt!

Man kann die Liste der Arduino-Boards selber pflegen und so nur die Boards hier in der Liste belassen, mit denen man auch selber arbeitet. Neue Boards können natürlich auch hinzugefügt werden. dazu klickt man einfach auf den Button "Hinzufügen".

Beim Speichern des Boards werden die Digital und Analogen Ports des Boards gleich mit angelegt. Der Type des Boards ist nur für den "Simulator For Windows" interessant und wird nicht benötigt wenn man den Simulator nicht verwendet. Auf den "Simulator For Windows" werde ich an anderer Stelle noch eingehen.

Der nächste Bereich ist nun die Liste der Steuergeräte, den man durch klicken des Buttons "Steuergeräte" öffnen kann.

Wenn man auf der linken Seite ein Steuergerät auswählt kann man auf der rechten Seite eine Liste der Anschlüsse sehen, die dieses Steuergerät besitzt. In der Spalte Typ kann man sehen, ob es sich bei dem Anschluss um einen Eingang ("E") oder einen Ausgang ("A") handelt. Zudem wird hier auch dem Anschluss der benuttzte Port auf dem Microcontroller-Board zugewiesen.

Der letzte Bereich in den Stammdaten sind die sogenannten Modul-Typen. Unter einem Modul-Typ verstehe ich den typ der Hardware-Komponente, die man an das Steuergerät anschliessen kann. Wenn man sich die LIste in dem folgenden Screenshot ansieht, sollte eigentlich klar sein, was damit gemeint ist.

Diese Liste der Modul-Typen ist natürlich auch komplett flexibel und man kann die Module so anlegen wie man selber gerne hätte.

Dieses sind alles Einstellungen, die sich in der Regel nur sehr selten ändern. Diese Stammdaten wird man dann später bei der eigentlichen Konfiguration der Steuerung immer wieder vorfinden.

Aber man kann durchaus schon erkennen, dass diese Software im Grunde genommen komplett flexibel ist und man sich die Daten so anlegen kann, wie man es gerne hätte.

 

Stand: 04. Februar 2014